SEO für Fotografen: Ihre Website bei Google auffindbar machen.
Die meisten Fotografen-Websites sind schön und für Suchmaschinen unsichtbar. Hier steht, warum das so ist und was wirklich etwas bewegt: Bildoptimierung, beschreibender Text, lokale SEO und Inhalte, die indexiert werden.

Fotografen-Websites ranken oft schlechter als Seiten mit einem Bruchteil ihrer visuellen Qualität, und das liegt selten am Talent. Eine Galerie grossartiger Bilder ohne Text drumherum gibt Google fast nichts zu lesen, und die Dateigrössen machen die Seite häufig so langsam, dass sowohl Platzierungen als auch Besucher verloren gehen. Die Lösung besteht meist aus einer Handvoll unspektakulärer, wiederholbarer Gewohnheiten statt aus einer grossen Neugestaltung.
Dieser Ratgeber behandelt, was auf der Seite, auf der technischen Seite und beim Inhalt zu beheben ist, in der Reihenfolge, die meist am meisten zählt, dazu einen ehrlichen Blick darauf, was Ihre Website-Plattform für Sie tun kann und was nicht.
Warum Fotografen-Websites schlecht ranken
Vier Probleme tauchen bei Fotografen-Portfolios immer wieder auf, und sie verstärken einander.
Riesige, nicht optimierte Bilder
Ein aus RAW abgeleitetes JPEG in voller Auflösung kann 10 bis 20 MB wiegen. Werden 20 davon auf einer Seite geladen, steigt das Gesamtgewicht der Seite auf mehrere Hundert Megabyte, was über jede Verbindung langsam ist und über Mobilfunk besonders.
Kein Textinhalt
Suchmaschinen bewerten Seiten in erster Linie über Text. Eine Seite, die zu 100 % aus Bildern besteht, ohne Überschriften, Bildunterschriften oder Beschreibungen, bietet Google kaum etwas, das zu einer Suchanfrage passen könnte.
Inhaltsarme Seiten
Ein einseitiges Portfolio mit einem grossen Aufmacherbild, einer kurzen Biografie und einem Kontaktformular ist meist die einzige Seite der ganzen Website. Es gibt nichts weiter zu indexieren, also auch nichts weiter, das ranken könnte.
Lange Ladezeiten
Die Seitengeschwindigkeit ist ein Ranking-Faktor und zugleich ein Faktor für das Besuchererlebnis: Langsame Seiten haben höhere Absprungraten, und Suchmaschinen registrieren dieses Verhalten mit der Zeit.
Bildoptimierung: die wirksamste Massnahme
Da Fotografenseiten von Bildern bestimmt werden, liegt hier der grösste Teil des möglichen SEO-Gewinns.
Verwenden Sie beschreibende Dateinamen
Eine Kamera benennt Dateien standardmässig IMG_8273.jpg, was Suchmaschinen nichts über das Foto verrät. Benennen Sie die Datei vor dem Hochladen so um, dass sie Motiv und Ort beschreibt: snowy-matterhorn-switzerland.jpg gibt Google ein echtes Signal, das IMG_8273.jpg nicht liefern kann.
Schreiben Sie echten Alternativtext
Alternativtext beschreibt das Bild sowohl für Screenreader als auch für Suchmaschinen. "Brautpaar bei Sonnenuntergang am Zürichsee" ist nützlicher Alternativtext, "Foto" oder ein leeres Feld ist es nicht.
Komprimieren Sie vor dem Hochladen
Ein Foto für das Web muss selten mehr als 300 bis 500 KB wiegen, um auf einem Bildschirm scharf zu wirken. Exportieren Sie ein komprimiertes JPEG oder WebP in Webgrösse für Ihre Website und behalten Sie das Original in voller Auflösung für die Kundenlieferung, nicht für die öffentliche Seite.
Die Seitengeschwindigkeit folgt daraus
Kleinere, gut benannte und gut beschriebene Bilder laden schon von sich aus schneller. Verzögertes Laden der Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs und moderne Formate (WebP) verstärken die Verbesserung.
Fügen Sie Galerien und Seiten beschreibenden Text hinzu
Eine Galerie mit 40 Fotos und null Text drumherum ist eine Bilderwand, die eine Suchmaschine nicht deuten kann. Zwei oder drei Sätze echten Kontexts pro Galerie, der Ort, die Jahreszeit, die Art des Shootings, was den Tag besonders gemacht hat, geben der Seite etwas, worauf sie tatsächlich ranken kann.
Was Sie pro Galerie ergänzen sollten
- Ein kurzer Einleitungsabsatz: wo das Shooting stattfand, wann und um welche Art von Shooting es sich handelte
- Der Name der Location oder des Orts, natürlich formuliert statt als Schlüsselwort hineingepresst
- Ein Schlusssatz, der zum passenden Angebot oder zu einer weiteren Galerie einlädt
Lokale SEO und Ihr Google Business Profile
Bei einer Suche wie "Hochzeitsfotograf" plus Städtename zeigt Google meist ein lokales Paket mit Kartenergebnissen über den regulären Treffern. Laut dem Bericht Local Search Ranking Factors 2026 von Whitespark machen Signale aus dem Google Business Profile rund 32 % der Platzierung im lokalen Paket aus und sind damit der grösste steuerbare Einzelfaktor. Beanspruchen Sie Ihr Profil, füllen Sie jedes Feld aus, ergänzen Sie echte Fotos und halten Sie es aktiv.
Halten Sie NAP überall konsistent
NAP steht für Name, Adresse und Telefonnummer. Wenn Ihr Google Business Profile, die Fusszeile Ihrer Website und ein Verzeichniseintrag bei einem der drei Punkte voneinander abweichen, schwächt das das lokale Signal. Legen Sie ein genaues Format fest und verwenden Sie es überall.
Eine Seite pro Leistung und Ort oder Spezialgebiet
Eine einzelne Startseite kann nicht für jede Leistung und jeden Ort ranken, den Sie abdecken. Wenn Sie Hochzeiten, Porträts und Business-Porträts in zwei Städten fotografieren, sind das potenziell sechs verschiedene Suchabsichten. Eine eigene Seite pro Kombination, jeweils mit eigener Galerie und eigenem beschreibendem Text, gibt Suchmaschinen eine konkrete Seite für eine konkrete Anfrage, statt einer Seite alles aufzubürden.
Inhalte und Blog als indexierte Eingangstüren
Jeder Blogbeitrag ist eine neue Seite, die eine Suchmaschine indexieren kann, und eine neue Tür zu Ihrer Website. Ein echter Hochzeitsrückblick an einem benannten Ort, ein Packratgeber für ein Verlobungsshooting oder Antworten auf Fragen, die Ihre eigenen Kunden vor der Buchung stellen, zielen alle auf Suchanfragen, die Ihre Portfolioseiten allein nie erreichen. Das ist langsamer als eine technische Korrektur, aber es ist der Teil der SEO, der sich über ein bis zwei Jahre am stärksten summiert.
Veröffentlichen Sie ein Portfolio, das Suchmaschinen wirklich lesen können
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Wie ein schnelles, technisch sauberes Portfolio hilft
Alles bisher Genannte ist Inhaltsarbeit, die Sie unabhängig von der Plattform leisten. Aufgabe Ihrer Website-Plattform ist es, dabei nicht im Weg zu stehen. Die Portfolio-Website von Galerly (fünf Themes, eine eigene Domain ab dem Pro-Tarif) wird zu statischem HTML vorgerendert, sodass ein Suchmaschinen-Crawler echten Seiteninhalt liest, statt auf das Rendern durch JavaScript im Browser zu warten. Jeder Abschnitt unterstützt bearbeitbaren, beschreibenden Text, und die SEO-Einstellungen sind fest im Portfolio-Editor eingebaut statt nachträglich angehängt.
Das ist ein Hebel, keine Zauberlösung. Eine vorgerenderte, schnelle Website ohne Galeriebeschreibungen und ohne Blog bleibt eine inhaltsarme Website. SEO besteht aus Inhalt, technischen Grundlagen und über die Zeit verdienten eingehenden Links. Eine Plattform kann Hindernisse beseitigen, sie kann Ihre Texte nicht schreiben und Ihre Links nicht für Sie verdienen.
Für einen genaueren Blick auf die Plattformseite lesen Sie, warum sich gerade Pixieset-Websites mit dem Ranking schwertun. Warum sich Pixieset-Websites mit dem Ranking schwertun.
Häufige Fragen
Warum erscheint meine Fotografen-Website nicht bei Google?
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Die meisten Fotografenseiten bestehen fast vollständig aus Bildern und enthalten sehr wenig Text, sodass Google kaum etwas zum Indexieren hat. Grosse, unkomprimierte Fotos verlangsamen die Seite zusätzlich, und langsame Seiten werden schlechter platziert. Beschreibender Alternativtext, echter Text in den Abschnitten und komprimierte Bilder sind die drei schnellsten Korrekturen.
Wie lange dauert es, bis SEO für Fotografen Ergebnisse zeigt?
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Es gibt keinen festen Zeitrahmen. Technische Korrekturen wie Bildkomprimierung und Alternativtext können innerhalb von Wochen wirken, aber für umkämpfte Begriffe wie einen Städtenamen plus "Hochzeitsfotograf" braucht es in der Regel mehrere Monate mit regelmässigem Inhalt und mit der Zeit andere Websites, die auf Ihre verlinken. Behandeln Sie SEO als laufende Praxis, nicht als einmalige Einrichtung.
Brauche ich als Fotograf einen Blog, um bei Google zu ranken?
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Ein Blog ist nicht zwingend, aber einer der verlässlichsten Wege zu indexierten Seiten, die auf konkrete Suchanfragen zielen: eine echte Hochzeit an einem bestimmten Ort, ein Packratgeber für ein Shooting auf Reisen oder Antworten auf Fragen, die Kunden tatsächlich stellen. Ohne neue Textseiten bleibt eine Portfolio-Website meist inhaltsarm und hat ausser der Startseite kaum etwas, das ranken kann.
Verbessert ein Wechsel der Galerie- oder Portfolio-Plattform die SEO von allein?
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Kein Plattformwechsel ersetzt Inhalt und eingehende Links. Eine vorgerenderte, schnell ladende Website mit bearbeitbarem Seitentext räumt technische Hindernisse aus dem Weg und gibt Suchmaschinen etwas zu lesen, aber sie schreibt Ihre Inhalte nicht und verdient Ihre Links nicht für Sie. Die Plattformwahl ist ein Hebel unter mehreren, keine Abkürzung um die Arbeit herum.
Was ist das Wichtigste, das man zuerst beheben sollte?
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Das Gewicht der Bilder. Ein nicht optimiertes 15-MB-Foto direkt aus der Kamera kann die Ladezeit auf dem Handy auf mehrere Sekunden treiben, was sowohl der Platzierung als auch der Geduld der Besucher schadet. Bilder komprimieren und jeder Datei einen beschreibenden Namen geben ist für die meisten Fotografenseiten die wirksamste Massnahme mit dem geringsten Aufwand.
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